Der Telefonanbieter Telekom warb mit seinem Flyer in Neuglobsow mit einem schnellen Internetzugang. Sofort rief Uwe R. bei der Telekom an und wollte diesen bestellen. Doch bitte nicht so schnell, so die Telekom, erst sind noch Bauarbeiten zu erledigen, dann kommt das Internet. Über sein Festnetz telefonierte Uwe R. mit der Telekom und durchreiste – per Telefon – die gesamte Republik. Unverständlich für ihn, denn die Gemeinde hat mit der Deutschen Telekom einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der den Ausbau des Breitbandnetzes beinhaltet. Wo bleibt das schnelle Internet?
Uwe R. machte nun Nägel mit Köpfen und bestellte über die Telekom-Webseite seinen schnellen Internetanschluss und den dazugehörenden Router. Kaum waren ein paar Tage vergangen, kam auch schon die Bestätigung – Bereitstellung 5.12. – ein Nikolausgeschenk vom Feinsten. Doch die Mitarbeiter der Hotline wollten Uwe R. absolut keinen schnellen DSL-Anschluss gönnen und so hörte dieser immer wieder DSL sei für ihn nicht verfügbar. Seine Nachbarn konnten jedoch mit 16.000 Kilobits pro Sekunde durch das Internet surfen – weltweit sogar. Er nicht!
Es gibt auch für die Telekom keine Probleme – nur Lösungen und so erklärte der Pressesprecher der Telekom, dass das Netz in Neuglobsow einwandfrei funktioniere. Der Fehler sei bei der Beratung zu suchen, die Uwe R. einen Privatkundentarif bestätigt habe. Uwe R. betreibe jedoch eine Gaststätte und sei damit Geschäftskunde der Telekom und brauche einen Geschäftskundentarif. Somit hat auch Uwe R. einen schnellen DSL-Anschluss und macht vielleicht irgendwann einen DSL Preisvergleich.

